Wenn es um regionale Obst- und Gemüsesorten geht, ist die Petersilie hierzulande der Spitzenreiter! Während das Küchenkraut eines der beliebtesten ist, spielt die Petersilienwurzel oft die Nebenrolle – zu Unrecht findet Starkoch Johann Lafer:. „Machen Sie doch mal aus der Petersilienwurzel mit Schalotten, Hühnerbrühe und Sahne eine Crèmesuppe. Eine Hälfte der Suppe mixen Sie mit den Blättern der Petersilie und servieren die Suppe zweifarbig in einem Glas. Das Ganze dekorieren Sie mit in Erdnussöl ausgebackenen Petersilienblättern“.

  1. Schalotten und Petersilienwurzel schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen in Öl anschwitzen. Brühe dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 20 min zugedeckt köcheln lassen.
  2. Petersilie waschen, trocknen und Blätter abzupfen.
  3. Suppe mit einem Mixstab fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzig abschmecken.
  4. Die Hälfte der Suppe mit der Hälfte der Butter und der gezupften Petersilie in einen anderen Topf geben und fein mixen. Die andere Hälfte der Suppe mit der Sahne nochmals aufkochen und mit der restlichen Butter schaumig aufmixen.
  5. Die dunkelgrüne Suppe in den unteren Teil der Tasse füllen und die hellere obendrauf geben.
  6. Petersilienwurzel schälen und mit dem Feinschneider hauchdünn aufschneiden, frittieren und auf einem Papiertuch abtropfen lassen. Dann auf der Suppe dekorieren.