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Foodtrends 2021

Flexitarier

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Schon gewusst? Aktuell essen die Deutschen rund 1,2 kg Fleisch pro Woche. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt allerdings, dass ein Erwachsener insgesamt nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche essen sollte – also etwa die Hälfte des aktuellen Konsums. Ein Foodtrend, der genau diese Empfehlung aufgreift und immer mehr Menschen in Deutschland überzeugt, ist der Flexitarismus mit der Botschaft: „Es muss nicht immer Fleisch sein.“ Laut dem Ernährungsreport 2020 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zählen sich bereits 55 % Prozent der Deutschen zu dieser Ernährungsform.

Doch was bedeutet das eigentlich? Flexitarier sind Fleischesser, die gelegentlich bewusst auf Fleisch verzichten. Auf unserem Weg zu einer ausgewogeneren, gesünderen und nachhaltigeren Ernährungsweise kann uns dieser Trend als Vorbild dienen, denn so müssen wir ein leckeres Steak nicht komplett von unseren Tellern verbannen. Doch wie fängt man am besten mit einer Ernährungsumstellung an? Wir haben drei hilfreiche Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Einstieg erleichtern.

Tipp 1: Schritt für Schritt zum Ziel!
Statt Ihre Gewohnheiten von einem auf den anderen Tag radikal zu ändern, kann Ihnen eine schrittweise Umstellung alter Gewohnheiten helfen, um sich dem Ziel immer weiter anzunähern. Beispiel: Statt 4- bis 5-mal pro Woche mit Fleisch oder Fisch zu kochen, können Sie wochen- oder monatsweise Stück für Stück reduzieren. Einfach immer seltener auf Fleisch und Fisch zurückgreifen, bis dann nur noch 1- bis 2-mal pro Woche ein gutes Stück Fleisch auf dem Teller landet. An den anderen Tagen? Es gibt mittlerweile viele pflanzliche Alternativen, die die Umstellung erleichtern und bei denen es sich lohnt, sie auszuprobieren – zum Beispiel Hackfleisch aus Sonnenblumenkernen aus Deutschland. Die vegane Alternative kann wie Hackfleisch zubereitet werden und macht, mit leckeren Gewürzen verfeinert, eine gute Figur in der veganen Spaghetti-Bolognese-Variante.

Tipp 2: Entdecken Sie Ihre Küchengeräte neu!
Den Fleischwolf können Sie auch zum Zerkleinern von Gemüse nutzen und sich so die lästige Schneidarbeit erleichtern. Statt Burger-Patties aus Fleisch können Sie sich so leckere und vitaminreiche Gemüse-Patties zaubern. Mit Rote Bete werden die vegetarischen Patties z. B. supersaftig. Hausgemacht bekommt so eine ganze neue Bedeutung und Sie können jedes Gericht nach Ihrem individuellen Geschmack zusammenstellen.

Tipp 3: Suchen Sie sich Inspiration!
Nehmen Sie sich bewusst Zeit, neue und leckere Rezepte zu entdecken, die Lust auf mehr machen, ohne sich zu überfordern. Sei es im traditionellen Kochbuch, in digitalen Kochportalen oder auf den aktuell sehr beliebten Rezepttauschbörsen. Auch gibt es mittlerweile zahlreiche Blogger, wie Bianca Zapatka, die sich komplett auf vegane Rezepte spezialisiert haben. Mit frischem Wind in Ihrem Repertoire kommt so schnell keine Langeweile auf und Sie können sich in der Küche kreativ ausleben. Auch unser Club und unsere Social-Media-Kanäle sind abwechslungsreiche Inspirationsquellen für die kreative und gesunde Küche!

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