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Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet, haben Garten, Balkon und Wochenmarkt noch einmal besonders viel zu bieten. Äpfel und Birnen sind reif, Beeren wollen verarbeitet werden und auch Gemüse und Kräuter gibt es vielerorts in Hülle und Fülle. Doch was tun, wenn mehr geerntet wurde, als sich direkt verbrauchen lässt? Eine Möglichkeit ist das Dörren. Die Methode gehört zu den ältesten Arten, Lebensmittel länger aufzubewahren, und funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Obst, Gemüse und anderen Zutaten wird kontrolliert Feuchtigkeit entzogen. Dadurch lassen sie sich länger lagern und entwickeln gleichzeitig häufig einen besonders intensiven Geschmack.
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Was kann man alles dörren?
Die kurze Antwort lautet: erstaunlich viel. Klassiker sind Äpfel, Birnen, Aprikosen und Beeren. Aber auch Gemüse wie Rote Bete, Süßkartoffeln oder Sellerie lässt sich trocknen.
Aus dünnen Obstscheiben entstehen fruchtige Snacks, Gemüse wird zu knusprigen Chips und pürierte Früchte lassen sich zu Fruchtleder verarbeiten. Selbst Fleisch und Fisch können für entsprechende Rezepte gedörrt werden.
Besonders praktisch ist das Trocknen bei Kräutern. Wenn Basilikum, Rosmarin, Thymian oder Minze üppig wachsen, lässt sich ein Teil der Ernte trocknen und später zum Würzen, für eigene Kräutermischungen oder für Tee verwenden.


Gleichmäßige Scheiben, gleichmäßiges Ergebnis
Bevor es ans Dörren geht, sollten Obst und Gemüse gründlich gewaschen und vorbereitet werden. Ein entscheidender Faktor ist anschließend die Schnittstärke.
Sind einige Scheiben sehr dick und andere hauchdünn, benötigen sie unterschiedlich lange zum Trocknen. Gleichmäßig geschnittenes Dörrgut erleichtert deshalb die Zubereitung und sorgt dafür, dass möglichst viele Scheiben gleichzeitig fertig sind.
Hier bilden unsere Allesschneider und Dörrautomaten ein praktisches Duo. Mit einem Allesschneider lassen sich beispielsweise Äpfel, Rote Bete oder Süßkartoffeln in gleichmäßige Scheiben schneiden und anschließend direkt auf den Dörrtabletts verteilen.
Die richtige Temperatur wählen
Nicht jedes Lebensmittel wird auf die gleiche Weise getrocknet. Während Kräuter eine andere Temperatur benötigen als Gemüse oder Fleisch, spielt auch das gewünschte Ergebnis eine Rolle: Soll der Snack knusprig werden oder darf er noch etwas biegsam sein?
Bei unseren Dörrautomaten DA506 und DA510 lässt sich die Temperatur deshalb zwischen 30 und 70 °C regulieren. Die digitale Anzeige erleichtert dabei die Kontrolle.
Für eine gleichmäßige Wärmeverteilung arbeiten die Geräte mit unserer Dry-Balance-Dörrtechnologie. Heizelement und Ventilator befinden sich an der Rückseite. Dadurch wird die warme Luft im Innenraum verteilt, bevor sie wieder aus dem Gerät austritt. Die Metallverkleidung im Inneren unterstützt zusätzlich eine gleichmäßige Wärmeverteilung.


Kräuter richtig trocknen
Gerade bei Kräutern lohnt sich etwas Fingerspitzengefühl. Wasche sie zunächst vorsichtig und tupfe sie anschließend gut trocken. Danach können die Blätter beziehungsweise Zweige auf den Dörrtabletts verteilt werden.
Nach dem Dörren sollten die Kräuter vollständig auskühlen, bevor du sie in ein trockenes, gut verschließbares Gefäß füllst. Je nach Verwendung kannst du sie ganz aufbewahren oder beispielsweise zu einer eigenen Gewürzmischung zerreiben.
So wartet auch Monate nach der Ernte noch ein Stück Sommer im Gewürzregal.
Von Apfelchips bis Fruchtleder
Wer einmal mit dem Dörren angefangen hat, merkt schnell, wie vielseitig die Methode ist. Aus Äpfeln und Birnen werden Snacks für unterwegs, aus Gemüse entstehen Chips und aus sehr reifen Früchten lässt sich Fruchtleder herstellen.
Gerade Obst, das bereits sehr reif ist und zeitnah gegessen werden müsste, bekommt so noch eine neue Verwendung. Statt alles unmittelbar verbrauchen zu müssen, kannst du einen Teil deiner Ernte für spätere Rezepte vorbereiten.
Unsere DA506 und DA510 sind dafür mit herausziehbaren Edelstahltabletts ausgestattet, die sich je nach Menge auf unterschiedlichen Höhen einsetzen lassen. Für klebriges Dörrgut gehört außerdem eine Silikonmatte zum Lieferumfang.

Getrocknete Zutaten müssen übrigens nicht immer direkt als Snack gegessen werden. Gedörrte Früchte passen hervorragend in Müsli, Granola oder selbst gemachte Müsliriegel. Getrocknetes Gemüse kann Gerichte ergänzen und Kräuter warten griffbereit auf ihren nächsten Einsatz beim Kochen.
So wird aus der Ernte im September ein Vorrat, von dem du noch lange etwas hast – und vielleicht gleichzeitig die eine oder andere neue Lieblingskreation entdeckst.